Es gibt diese eine Person. Schule, Arbeit, Mannschaft, Freundeskreis — egal wo. Was sie sagt oder macht, triggert dich sofort. Dieses Tool zeigt dir, warum das passiert und was du daraus mitnehmen kannst.
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Es gibt diese eine Person. Schule, Arbeit, Mannschaft, Freundeskreis — egal wo. Was sie sagt oder macht, triggert dich sofort.
Was dich triggert, sind deine Werte. Genauer: Die andere Person verletzt einen Wert, der dir wichtig ist. Ihr Verhalten steht im direkten Gegensatz zu dem, was dir etwas bedeutet.
Jetzt kommt der Dreh: Statt dich über die Person aufzuregen, stell dir ein paar Fragen. Versuch, etwas von deinem Anti-Typ zu lernen. Klingt verrückt? Kann sein. Aber du wirst merken: Es nimmt dir den Stress — und du nimmst was Brauchbares mit.
Die Rampensau. Du bist eher introvertiert. Dein Anti-Typ ist die Rampensau — macht sich wichtig, stiehlt allen die Show. Du gönnst dir das Rampenlicht fast nie. Und genau das triggert dich.
Was traut er sich, was ich mich nicht traue? In einer Gruppendiskussion hast du eine gute Idee — aber du denkst: Ich warte mal ab. Dein Anti-Typ? Legt direkt los. Vielleicht nicht mal mit dem besten Beitrag. Aber er hat sich getraut. Statt dich aufzuregen, frag dich: Wäre es nicht auch für die ganze Gruppe gut, wenn du deine Ideen öfter aussprichst? Du musst nicht zur Rampensau werden. Aber dir ab und zu Gehör verschaffen — das steht dir genauso zu.
Die Supermarkt-Kasse. Einer deiner Werte ist Rücksichtnahme. Jemand drängelt sich an der Supermarkt-Kasse vor, quetscht sich in den Bus, schnappt sich die letzte Freikarte fürs Konzert. Das triggert dich — weil die Person etwas tut, was du dir nie erlauben würdest.
Jetzt die Frage: Was erlaubt sich die Person, was du dir nicht erlaubst? Und in welcher Situation könntest du dir auch mal etwas erlauben? Du bleibst rücksichtsvoll. Aber du darfst dir ab und zu auch was zugestehen.
Wer triggert dich? Trag die Person ein — Name, Rolle oder einfach ein Spitzname wie „die Rampensau". Dann geh die fünf Leitfragen durch.
Es geht nicht darum, deine Werte über Bord zu werfen. Und auch nicht darum, deinen Anti-Typ plötzlich toll zu finden. Es geht darum, dir manchmal etwas zu erlauben — und zu sehen, dass hinter dem, was dich triggert, auch etwas steckt, das dich weiterbringt.
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